Samstag, 28. Februar 2015

Wie viele unzählige Dating-Plattformen gibt es schon? unzählige! Und alle haben immer noch das gleiche Problem! Jedenfalls wenn man im allgemein mehr
zu den schüchternen gehört, und auch lieber "angeschrieben" werden möchte, als selbst den ersten Schritt zu tätigen. Und gefühlt warten wohl viele auf
diese erste PM, auch wenn die  aufmunterten Matchings ja die Hemmungen etwas kleinern sollten als jemanden fremdes ohne vorherigen Kontakt anzutexten.
Wenn man sich erst mal im Kontakt befindet, kommt man Wortarm auch nicht besonders weit, zugleich die unwissende Gewissheit das der Partner/in sicher noch mit zig
anderen schreibt und man immer auch etwas hervorstechen möchte und sollte um die Aufmerksamkeit zu bekommen die von nöten ist, nicht irgendwann vor einem gelöschten Postfach
zu sitzen und den Kreislauf wieder von neuen zu beginnen.


Warum alles so kompliziert und gehemmt wenn es doch so viel einfacherer sein könnte? Das Spielbeziehungen sich gut ins reale ziehen können ist ja bekannt. Bieten sie ja auch eine prima Grundlage mit jemanden unkompliziert in Kontakt zu finden und derweil Dinge zu tun die Spaß machen! Es hat quasi gar nix mit klassischen Dating an sich zu tun! Nur ein gleiches Hobby und viele positive Erlebnisse in der virtuellen Umgebung wo auch der/das einst sonst schüchtere Junge/Mädchen richtig aufblühen können.Und sich für den Fall das es früher oder später funkelt, beste Voraussetzungen bieten einander näher zu kommen ohne das jetzt "das eine" im Vordergrund steht.

Hängt man sonst vor einer Datingplatform und hat ja auch so seine Hoffnung in eben das eine und steht dementsprechend oft aufm Schlauch weil diese Erstkontakte eben nicht so einfach sind, hat man es ingame alles automatisiert wenn sich die/der richtige(n) gefunden haben.

Wo ich den eigentlichen Grundgedanke erwähnen möchte, der zu diesem Posting geführt hatte. Bei der immer unpersönlicheren Dungonsuche in vielen mmorpgs, wo man mit immer neuen Spielern zusammengewürfelt wird. Wieso nicht auchein Matching einrichten? Als z.b. Addon wo alle willigen dran teilnehmen?

Ich persönlich würde mir das ziemlich lustig vorstellen. Man sehe zum einen den Spieler auf der anderen Seite und könnte die eigentlichen Hobbys mit dieser abgleichen und bei einem "Match" ließe sich danach noch die ein oder andere Instanz bestreiten, nach dem man sich gegenseitig in die Freundesliste hinzufügt hat.

Wo zurückblickend aber das bereits oberne Problem entstehen würde, wie auf jeder stink normalen Flirtseite! Es einfach nicht mehr so un gefangen verlaufen würde, als wenn es sich über Zeit im Hintergrund entwickelt.

Zusammengefasst soll der ganze Text nun nur aussagen, such dort wo du hingehörst quasi dort wo du am besten unter Menschen sein kannst wie du auch bist! Wer es wirklich möchte, bekommt auch seine Chance im Leben! Und wenn es schon so lange nicht klappen wollte, sei mal ganz ehrlich zu dir und überleg ob es zu den Zeitpunkt wirklich bereit gewesen wärst? Und wenn nicht, bist du es jetzt? und was fehlt damit du mit dir und deinem derzeitigen Leben einigermaßen im Reinen bist?

Denn wenn, soll eine neue Liebe ja nicht gleich mit in die noch chaotisch laufende, eigene Welt gezogen werden. Your Time will Come 

Donnerstag, 20. November 2014

Es ist viel Zeit seit dem letzten Beitrag vergangen.
Ich befande mich seit her nicht mehr in der richtigen Stimmung. Und nach dem sich diese bis heute nicht mehr verbessern konnte, und ich diese Zeit des Schweigens auch irgendwie brechen möchte, ist nun wieder der Moment gekommen mit dessen quasi auch dieser Blog enstanden war, ursprüglich.

 

Es ist ein Aussprechen der Teile des Herzens, mit denen man sich immer innerlich Auseinandersetzen muss und die einen Raum brauchen ausgesprochen werden zu können.

 

In den letzten Monaten war viel passiert, viel ist je nach Person anders zu sehen! Aber für mich war es sehr viel. Die Persönlichkeit, die Pysche musste sich von heute auf morgen verändern! Von einen entscheidungsschwachen, sozial phobischen, depressiven Menschen, zu einen der sich in die Welt traut, Dinge anpackt & schlussendlich die richtigen Entscheidung fällt.

 

Nur was war passiert? 

 

 

Die häusliche Situation begann sich zu verändern! ich, der seit klein auf nur bei den Eltern gelebt hatte brauchte einen neue Bleibe, für sich allein! Dieses war schon über ein Jahr klar, allerdings kümmerte ich mich aktiv erst 2 Monate vor dem Stichtag wirklich drum!

Demen sprechend kompliziert wurde das ganze dann auch!

 

Die Lage zu Hause war schon aufgrund der obrigen kleineren Probleme etwas "ungewöhnlich". Ich hatte panische Angst vorm rausgehen, saß den ganzen Tag im stockfinseren Zimmer hinter einer Schranktür versteckt (die offen stand nur um ganz sicher zu sein das man von draussen durch die Jalouise nicht durchsehen kann) und über eine Messenger-Kommuikation in der Wohnung, da ich aufgrund der Sorge das man mich hört, wahrnimmt von aussen nicht mehr sprechen konnte/wollte.

 

Ich hatte meine regelmäßigen Termine mit meiner Sozialpädagogin. Zu deren ich auch ging. Ab und an war ich auch mal draussen! Wirkliche Abwechselung, die einen Sorgen auch ein stückweit auch vergessen ließen waren die Besuche von meinen Neffen. Der Rest (abgesehen von der Familie) von menschlichen Bezugspersonen lag online.

 

Die Zeit zum Umzug der Eltern rückte näher, und es kamen langsam die ersten Besuche von den intressenten, die danach einziehen würden. Diese Tage waren nicht leicht, ich ging bei den Terminen meist raus, spazieren durch den Wald oder versteckte mich auf dem Boden! Für teilweise über 50 Minuten, stand man dort und wartete den Moment ab an dem man wieder rein gehen könnte.

 

Notgedrungen führte der Weg natürlich auch zum Jobcenter vor dem ich relativ viel Sorge hatte. Die Gespräche selbst waren aber nett, nur fühlte ich mich schlecht! Es hätte einfach alles anders laufen sollen. Nur verlief die Suche nach einem Job nicht so erfolgreich wie anfänglich gedacht. Aus den beantragten Leistungen beim Amt wurde am Ende aber nix. Es gab Probleme, Probleme um die ich mich am Ende auch nicht mehr weiter gekümmert hatte! Aber dazu im späteren Verlauf mehr.

 

Nebenher suchte ich nach möglichen Wohnungen und schrieb quasi jeden Makler an, der etwas im Netz neues eingetragen hatte! Es gab vielerlei Besichtigungen wovon keine anfangs von Erfolg versehen war. Meine finanzielle Situation war allen zu schwammig. Da ich auch nix sicheres anzubieten hatte. Die Suche kurz nach mitte des letzten Monats dann pausiert, ich unterschrieb nach einer Bewerbung als Müllwerker einen Zeitarbeitsvertrag aus den ich 2 Wochen später bereits wieder gekündigt werden sollte. Ich war in den 1 1/2 Wochen im Lager angestellt aus dessen ich aufgrund nicht eingehaltenen Zeitlimits wieder gehen musste. Die zweite Stelle lehnte ich nach einen verfahren mit der Bahn mit einem "nicht erscheinen" daraufhin ab. Dieser Tag war dann auch die Zeit in der ich nicht nur das aufgeben wollte.

 

Ich lief wissentlich der Erwartung das ich erscheine immer weiter über den Mittellandskanal von der Firma fort. Es waren Gefühle in mir in den Zeitraum an die ich mich nur ungern zurück denken möchte.

 

Aufgrund der eingeschlafenden Suche nach Wohnungen aufgrund des Jobs stand ich in der aller letzten Woche vor dem Stichtag im neuen Monat wieder dort, wo ich fast 2 Monate davor angefangen hatte!  Nichts!

 

Es gab bereits alternative Wege! Ich bekam ein Vorstellungsgespräch in einer Klinik die sich auch aufs Thema Medienabhängikeit spezialisiert hatten! bzw. dieses nun in den Kinderschuhen steckt und sie nach derartigen Patienten suchten!

 

Es waren Einrichtungen, die auch in kurzfristigen Fällen jemanden aufnehmen könnten! Selbstverständlich hätte man theoretisch auch einfach mit in die neue Wohnung mit ziehen können und auf den Sofa pennen! Nur hätte diese Variante kein gutes Ende mit sich gebracht. Es wäre psychisch zerschmetternd gewesen!

 

Nicht destotrotz suchte ich auch in der noch freien Zeit weiter nach Jobs und Wohnungen. Eine nette Maklerin setzte sich auch für mich ein und wollte trotz der derzeitgen Unstimmigkeiten helfen! Man verabredete ein Termin für Samstag! Am Donnerstag bekam ich dann innerhalb 10 Minuten nach versenden einer Bewerbung einen Anruf für ein Vorstellungsgespräch am Freitag! Es ging um eine Tätigkeit im Call Center! Nicht ganz in der nähe meines Wohnorts aber mit fast garantierter Aufnahme ins Team nach dem Treffen!

 

So machte ich mich am Freitag auf in die Firma und schaute mir deren Räumlichkeiten an, erfuhr etwas über die Tätigkeit und Firmengeschichte und bekam einen kleinen Test rund um netzwerktechnischen Fragen die keinerlei Probleme darstellten! Es endete mit einen Vertrag und bereits einer neuen Freundschaft.

 

Der nachfolgende Tag in der Wohnung tat diese neue Veränderung auch nur gutes. Ich weiß bis heute nicht wie es zu diesem Vorfall kommen konnte. Es ist ein Zufall, den ich schwer verstehen kann , der mich aber sehr gefreut hat und als Rückblick freut. Die notgedrungene Übernachtung bis zur Einzugs bereiten Wohnung stellte keine Probleme mehr da, da man weiß was man hat! Und sich nicht mehr in der Art führte, wie davor.

 

Bis dahin könnte man dieses nun als Happy End sehen! Und in gewisser Weise sehe ich es auch so. Den so schwarz die vielen Wochen davor waren, erschien nun wieder Sonne am Himmel und auch die positiven Erfahrungen in der Firma taten und tuen immer noch gut.

 

Doch nun ist seit her auch schon einige Zeit verstrichen, und man befindet sich in seinen neuen, eigenen Alltag! Und viele Dinge, aus der alten Zeit die durch die gezwungene Stärke und Überwindung verschwunden gedacht gewesen sind. Kommen wieder. Aber in einer anderen, neuen Form. Die sich langsam immer weiter ins neue Leben ausbreitet aber nicht mehr so zu fassen, erklären ist!

 
 

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